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Westerhof

“Westerhof-Elefant wird zum Gebirgsschweißhund verniedlicht”
Unter dieser Schlagzeile veröffentlichte die Tegernseer Zeitung/ Miesbacher Merkur
zu Jahresbeginn den nachfolgenden Leserbrief von H.J.Menge.
Er beschreibt auch die aktuelle Stimmung im Tal zu der “Großklotzigkeit” von gleich mehreren Projekten am See.
 
Mit dem Tegernsee ist es wie mit der Arche Noah. Wenn noch mehr Elefanten an Bord gebracht werden, als eigentlich vorgesehen, geht der Kahn unter.
Bestimmte Interessen-Gruppen ignorieren das einfach. Jetzt verklärt beispielsweise Dr. Greither seinen Wester-Elefanten zu einer Art Bayerischen Gebirgs-Schweißhund. So auch mit einer niedlichen Computer-Ansicht des Frontbaus. In einem Blickwinkel von schräg von oben, bei der die Seeseiten-Baulichkeit perspektivisch niedriger, kleiner und viel weniger lang erscheint (Es bleibt z.B. auch fraglich, ob die Maid im Dirndl, seitlich vorm Haus stehend, wirklich durch die dargestellte Haustür passt?). Man sieht einen schönen, stattlichen Bauernhof – es ist aber nichts mehr von dem dahinter anschließenden Gebäude zu sehen – der ebenso hohe Nordflügel erscheint perspektivisch wie eine Art kleiner Garagen-Anbau. Und die Häuser in der zweiten Reihe werden ja “in den Hang” gebaut, sagt Dr. Greither. Dass sie die Seeseiten-Bauten doch überragen, überragen müssen, damit es auch von da aus Seeblicke gibt, geht ebenfalls unter. Das ist, bitte sehr, keine Polemik meinerseits – jeder kann das selbst in Augenschein nehmen, wenn er im Tegernseer Rathaus (im Flur des zweiten Stockwerks) die dort aushängenden Baupläne und –Ansichten anschaut.



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