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Eröffnung Gut Kaltenbrunn

Im Gegensatz zur Süddeutschen Zeitung, die anläßlich der Schlüsselübergabe von Alexandra Schörghuber an Michael Käfer am 18. Juni 2015 auf Gut Kaltenbrunn noch einmal korrekterweise die wichtigsten Punkte des Verfassungsgerichtsurteils zitiert hat,  zog es Stephan Hank vom Miesbacher/Münchner Merkur vor,  Frau Schörghuber zu zitieren.  Wörtlich schrieb er : "Das frühere Konzept für Gut Kaltenbrunn - ein Fünf-Sterne-Hotel - sei 2008 auf Betreiben von einigen wenigen Menschen, die Eigeninteressen verfolgten, gescheitert. Kurze Zeit später sei Stefan Schörghuber mit nur 47 Jahren einem tödlichen Herzinfarkt erlegen."
Es war mir wichtig, einige Punkte für Herrn Hank , der damals noch nicht in Miesbach war, richtig zu stellen und ihm den SZ Artikel zukommen zu lassen.  Weiter schrieb ich ihm:  Es waren im übrigen nicht einige Wenige, die aus Eigeninteresse handelten, vielmehr standen auf Seiten der Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal das BAYERISCHE LANDESAMT FÜR DENKMALPFLEGE, die BAYERISCHE AKADEMIE DER SCHÖNEN KÜNSTE, BAYERISCHER LANDESVEREIN FÜR HEIMATPFLEGE, der LANDESDENKMALRAT, der BUND NATURSCHUTZ, der LANDESBUND FÜR VOGELSCHUTZ, die Vereinigung EUROPA NOSTRA, sowie viele prominente Bürger, Schriftsteller, Künstler, Architekten, Schauspieler.  Der Tod von Herrn Schörghuber war sehr bedauernswert,allerdings beschrieb  die WIRTSCHAFTSWOCHE  vom Juni 2008 auf ihrer Titelseite und in einem ausführlichen Zeitungsbericht, wie schwierig es zu diesem Zeitpunkt um das Unternehmen Schörghuber stand und in welche Kämpfe Herr Schörghuber und sein Finanzchef Hans Peter Hoh mit Geschäftspartnern verwickelt waren.  Zu seinem bedauerlichen Tod haben sicher viele äußere Umstände geführt,  sicher aber nicht das für die GEMEINDE GMUND  negative Gerichtsurteil des Verfassungsgerichtshofs, eine Gemeinde, die - so das Gericht - "den Denkmalschutz in sachlich schlechthin nicht mehr zu rechtfertigender Weise missachtet habe." Darüber hinaus sendeten die Richter eine allgemeine Botschaft an die Kommunen:  sie hätten laut Verfassung "die Aufgabe, die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Natur,sowie die Landschaft zu schützen und zu pflegen.  Der Eigentümer oder Investor  müsse grundsätzlich hinnehmen, dass ihm eine möglicherweise rentablere Nutzung des Grundstücks verwehrt bleibe  !"   Dies zur Aufklärung von Journalist S.Hank, sowie all denen, die die Tatsachen nicht kennen oder sich nicht mehr daran erinnern können.



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