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Doch kein Hotelbau am Mangfall-Nordufer?


Foto: Tegernseer Stimme

 


Foto-Scan vom Protokoll: Gemeinderatssitzung vom 17.10.2006


Der Gmunder Gemeinderat hatte unter anderem beschlossen:

a) Erhalt der Blickbeziehung auf den Tegernsee und die rückwärtige Bergkulisse

b) Freihaltung des Tegernsee Ufers von einer Bebauung

c) Offenhaltung der prägenden charakteristischen Hangzonen

d) Gestaltung einer natürlichen, lockeren Parklandschaft . . . .

 

Das war allerdings am 17. Okt. 2006. Aber haben sich seitdem die damals beschworenen “besonderen landschaftlichen und visuell optischen Wertigkeiten dieser Ortsrandsituation” (alles Original-Zitat!) in irgendeiner Weise verändert? Oder dass sie “für die Zukunft gesichert werden” sollten? Zumal der Bürgermeister schon Jahre vorher öffentlich in Zeitungs-Aussagen beschworen hatte, dass alles im Landschaftsschutz stehe, teilweise sogar im Naturschutz und dass absolut keine Bebauung möglich ist!

Nach geschätzt 4 nicht-öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats (mit absoluter Geheimhaltung) kursieren mittlerweile heftige Gerüchte in Gmund. Wen wundert’s?

Zum Beispiel, dass jetzt doch gebaut wird – und zwar kräftig! Mit weit über 100 Zimmern – und mit Gebäuden, die insgesamt auch deutlich über 100 m Gesamtlänge haben sollen. Mit einer neuen Zugangs-Möglichkeit durch Bahn-Unterquerung. Die Öffentlichkeit wird (aus gutem Grund?) nicht einbezogen. Der Bürgermeister, so ist zu vermuten, will die Planung möglichst so “wasserdicht” und so weit entwickeln, dass Einsprüche, nach Veröffentlichung der Pläne, nicht nur schwerlich sondern auch nur in einem knappen Zeitfenster möglich sind.

Es scheint, dass nach Rottach (mit der Überfahrt), nach Tegernsee (mit der “Bohne”), nach Bad Wiessee (mit Strüngmann statt “Elefanten-Klo”) nun auch Gmund den Ehrgeiz hat, in die erste Hotel-Liga aufzusteigen.

H.J.M.



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