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„Vom Verschwinden der Natur und warum wir uns dagegen wehren sollten“

Kurzprotokoll, Vortrag am 29.9.2019, Naturkäserei Kreuth
„Vom Verschwinden der Natur und warum wir uns dagegen wehren sollten“
Prof. Dr. Josef H. Reichholf


Einflüsse durch den Menschen auf die Natur
In Deutschland fallen 40-60 kg Reinstickstoff pro Jahr und Hektar aus der Luft auf die Fläche durch Verkehrsabgase, Gülle verdampft in die Luft usw: Dies führt zu chronischer Überdüngung.
Durch den höheren Bodenbewuchs-Mais usw. -sind die Böden kälter und feuchter (Mikroklima) trotz Klimaerwärmung.


Rasantes Verschwinden der Natur
Folgen u.a. Verschwinden der Feldlerche- nur noch am Flughafen-Gesang nicht hörbar
Verschwinden der Goldammer auf der Flur,
dafür Wildschweine durch Überangebot von Mais


„Das Stallvieh frisst den Tropenwald“ (Soja aus Brasilien als Futter. die überschüssige Gülle müsste dorthin zurückbefördert werden!!!) Kreislauf unterbrochen!
310 Milliarden L Gülle wird in D pro Jahr ausgebracht.
Veränderungen: Nachtinsekten 1969: 3000 Ex. 2013: 200 entspricht nur noch 6%
Den ökologischen Zustand der Landschaft zeigen die Bruterfolge:
Singvögel, Abnahme von 100 auf 20 in Feldflur.
In der Landwirtschaft: Einsatz von riesigen, überteuerten Maschinen, rein Gewinnorientierte Monokulturen z. B. Mais-keine Brutmöglichkeiten, Ausschwemmen des Bodens, Nahrung für Wildschweine.
Vögel: Rückgänge auf den Fluren in EU um 52 % seit 1980, im Wald: Zunahme um 2 %
In Siedlungen: Simbach/Inn 60, München 100, Berlin 120.
Um die Artenvielflat zu zeigen, muss man mit Gastexperten nach Berlin fahren!
Neu bei uns dafür Seeadler, Fischadler aus dem Osten, Silberreiher (aus Ungarn)
Biber von 1970-2005: maximal bis 15 Tausend in Bayern, regelt Anzahl durch natürliche Vermehrung.

Verursacher:
• 80% Landwirtschaft durch falschen Anbau von ungeeigneten Pflanzen,
• 10% falscher Natur und Umweltschutz
• 5% Jagd, Verfolgung.....
• 2% Bau- und Verkehrsmaßnahmen
80 % der Kleinlandwirtschaft wurde aufgegeben (falsche Subventionen durch Steuergelder, teure Maschinen....)

Wo gibt es noch Lebensvielfalt?
• Privatwälder sind in Bezug auf Lebensvielfalt besser als der Staatswald mit der Priorität der Holzgewinnung.
• Siedlungsraum ist günstiger sofern natürlich belassen, ohne übertriebene Pflege
• Der bisherige Naturschutz brachte geringe Verbesserungen
• Militärübungsplätze sind günstig!
• Am besten steht es um die Natur um Tschernobyl, also ohne Eingriff des Menschen nach der Katastrophe!
• Erneuerbare Energien stören in der Natur (Windräder, Solaranlagen im freier Landschaft. Verkabelung...).


Aussicht: Wenig Hoffnung auf die Gesellschaft und die Politik. Am besten ist es die Natur unbeeinflusst zu lassen-ohne Eingriffe des Menschen. Die Kommunen könnten eigenverantwortlich, in gemeinsamer Arbeit mit den Bürgern, Biotope schaffen, nach

Prof. Berthold.
Wolfgang Hiller, 30.9.17



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