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Auf den Spuren der Artenvielfalt

Es war eine faszinierende Wanderung durch den südlichen Anfang des Allgau (nördlich von Waakirchen beginnend). Nicht nur wegen des sehr selten gewordenen Bestandes an herrlich blühenden Buschnelken – besonders an den geschützten Wiesen- und Waldrändern.

Hier hat der Wechsel von der Haglandschaft zur typischen Wiesen- und Wald-Landschaft seinen besonderen Reiz. Auch deswegen, weil die geologischen Grundlagen so verschieden sind und damit die Ausgestaltung der Vegetation: Das Moränen-Geschiebe der Tegernseer Gletscher hat vorwiegend den kalkhaltigen Boden aus dem Alpen-Gestein – während im Allgau der Boden durch den Tölzer Gletscher  eher säurehaltig ist.

 

Diese Artenvielfalt und Artenverschiedenheit wird durch besondere Aktivitäten eines Vereins und auch durch Vereinbarungen mit beteiligten Bauern behutsam gepflegt und erhalten. So bleibt beispielsweise ein Blüh- und Wuchsstreifen zwischen den Wiesenrändern und den Waldstücken. Besonders auffallend ist ein Wiesenstück, das der Bauer schon seit Jahren erst konsequent im August mäht. Mit der Folge, dass sich die Vielfalt des Bewuchses nicht nur frei entfalten sondern auch frei verändern und selbst regulieren kann. Eine lebendige Ansicht, wie vielgestaltig solche Wiesen aussehen können.

Der engagierten “Natur-Pflegerin” Gabriela Schneider ist es im Rahmen Ihrer sehr persönlichen Führung gelungen, die Teilnehmer für diese Art der Landschafts- und Naturpflege zu begeistern. Der Veranstaltung der Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal bleibt zu wünschen, dass es Fortsetzungen gibt.

H.J.M.



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