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Grne Teppichauslegware vor Schloss Bellevue?

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,


als engagierter und fähiger Bundesaußenminister sind Sie nicht nur mir in bester Erinnerung geblieben,
auch als unser Bundespräsident zeigen Sie Bürgernähe und Einfühlungsvermögen.
Aus diesem Grund nehme ich mir die Freiheit, mich persönlich mit meinem Anliegen an Sie zu wenden.
Sicher haben auch Sie in den Medien verfolgen können, wie unsere überlebenswichtige Artenvielfalt durch die moderne Agrarwirtschaft, intensive Landwirtschaft, Verkehr, aber auch unzureichende Vorgaben bei Kommunen, Hausbesitzern, Kirchen und Industrie, von Jahr zu Jahr dramatisch schwindet.
Die Vereinten Nationen haben den "Weltbienentag" 2018 ins Leben gerufen, um auf mehr Schutz der Bienen zu drängen. In Bayern haben Anfang 2019 fast 1,75 MILLIONEN Menschen das Volksbegehren "Rettet die Bienen" unterstützt.
Es stärkte die Hoffnung vieler für die Natur engagierter Bürger, dass ENDLICH dringend notwendige Maßnahmen in Gang gesetzt würden.
Und sollte ein Bundespräsident hier nicht eine wichtige Vorreiterrolle spielen?
Anlässlich einer Ihrer letzten Auftritte sah man gleich zu Beginn im Vorspann des Fernsehberichts eine riesige "tote" Grünfläche vor Schloß Bellevue. Im Grunde würde auch eine simple grüne Teppichauslegware den Zweck erfüllen und weniger Arbeit verursachen.
Nun meine Bitte an Sie: könnten Sie nicht anregen, diese große Grünfläche in eine bienenfreundliche Blühwiese zu verwandeln?
Auch aus Gründen der Sicherheit sicher kein Problem, da es sich nicht um hohe Gewächse wie Bäume oder Sträucher handelt, die Ihrem Sicherheitsdienst eventuell problematisch erscheinen könnten.
Ich bin mir sicher, nicht nur Sie und Ihre Mitarbeiter, auch alle in- und ausländischen Besucher und Gäste würden sich daran erfreuen und eine positive Botschaft mit nach Hause nehmen.
Die Welt sähe wieder ein kleines Stück freundlicher aus.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, bitte geben Sie Ihrem Herzen einen Ruck und denken über meinen Vorschlag nach. Artenschutz geht uns alle an.


Mit freundlichen Grüßen,

Angela Brogsitter-Finck



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