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Das Plastikdach von Gut Kaltenbrunn

In diesen Tagen wird das Plastikdach von Gut Kaltenbrunn genau 4 Jahre alt.
Für eine “Übergangslösung” ein respektables Alter!

 Von oben und auch über den See hinweg gesehen, liegt das Gut Kaltenbrunn nach wie vor harmonisch in der noch unberührten Landschaft des nördlichen Tegernsee-Ufers.

Lediglich das Plastikdach über dem sogenannten Gesindehaus (eigentlich Gutsverwalterhaus) reflektiert schon vom Weiten und auffallend das Sonnenlicht. Für eine “nur Übergangslösung”(so der damalige Landratsamt-Pressesprecher angeblich in Absprache mit der Denkmalspflege) sind 4 Jahre eine lange Lebensdauer. Vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses Gut über Jahrhunderte hinweg gut funktioniert haben muss - sonst hätte man es wohl schon wesentlich früher mit Planen und Zäunen “schützen” müssen.

Es sind weder die Denkmalsschutz-Bestimmungen noch die des Naturschutzes, die das Gut Kaltenbrunn seitdem brach liegen lassen. lassen. Es ist die Entscheidung der Familie Schörghuber, "die Bude dicht zu machen" und selbst das damals noch florierende Gastgewerbe von Herrn Brenner inklusive Biergarten zu beerdigen - auch die Gastronomie im Strandbad. Inzwischen hat es sogar ein ernstzunehmendes Angebot für ein wieder nachhaltig zu bewirtschaftendes Gut (vermutlich sogar mit Hotel-Möglichkeiten) gegeben, heißt es. Und auch, dass Frau Schörghuber dies deutlich abgelehnt hätte.
Sicherlich hätte ein neuer Hotel-Komplex “längst stehen können”, so wie es die ehemaligen Befürworter immer noch gern behaupten. Allerdings mit einem recht massiven Turmbau-Gebäude in Richtung Westen. Mit einem heftig erweiterten Gesindehaus - vom See aus im abgegrabenen Hang als fünfgeschossiges Gebilde zu sehen. Etliche Gebäudeteile abgerissen. Von der Idylle des einstigen, denkmalgeschützten Gut Kaltenbrunn gäbe es nichts mehr zu sehen.
Es heißt also weiterhin abwarten. Nur wird die Substanz des ehemaligen Gutes mit der Zeit auch nicht besser.

Dies Foto mit der zerfetzten Plane stammt aus Januar 2008. Wenige Wochen nachdem sie “fachgerecht und unter Ausicht des Architekten” verlegt worden war (so die Pressesprecherin damals).

Dies Foto mit der zerfetzten Plane stammt aus Januar 2008. Wenige Wochen nachdem sie “fachgerecht und unter Ausicht des Architekten” verlegt worden war (so die Pressesprecherin damals).

 

So schön fügt sich das Geviert von Gut Kaltenbrunn in das weitgehend unbebaute Nordufer des Tegernsees ein.

So schön fügt sich das Geviert von Gut Kaltenbrunn in das weitgehend unbebaute Nordufer des Tegernsees ein.

 

Schon von Tegernsee-Süd aus ist das reflektierende Plastikdach zu erkennen. Seit nunmehr 4 Jahren. Der Idylle der harmonisch zusammenstehenden Gebäude tut es keinen Abbruch, aber es stört heftig.

Schon von Tegernsee-Süd aus ist das reflektierende Plastikdach zu erkennen. Seit nunmehr 4 Jahren.
Der Idylle der harmonisch zusammenstehenden Gebäude tut es keinen Abbruch, aber es stört heftig.



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